Schüsse gegen Demonstrant_innen in Mali – Vorfälle müssen untersucht werden

Seit Anfang Juni kommt es immer wieder zu heftigen Protesten in der malischen Hauptstadt Bamako, gegen die die Sicherheitskräfte mir unverhältnismäßiger Gewalt vorgehen. Die Demonstrierenden prangern dabei die schlechte Regierungsführung an und fordern den Rücktritt des Präsidenten IBK, während dessen Amtszeit sich die Sicherheitslage im Land immer weiter verschlechtert hat.

Die Polizei setzte vor allem bei den Demonstrationen am 10. Und 12. Juli scharfe Munition ein, wobei 11 Demonstrierende und Unbeteiligte getötet wurden und mehrere dutzend Menschen verletzt wurden. Es gibt zudem Hinweise darauf, dass auch eine von der EU ausgebildete Anti-Terroreinheit gegen die Demonstrant_innen eingesetzt wurde.

Weitere Infos zu den Vorfällen finden sich in der Presseerklärung vom 5. Juli.