Journalisten im zentralen Sahel: „Wir befinden uns in einem dunklen Loch“

Burkina Faso, Mali und Niger, die Länder der Zentralen Sahelzone, die jeweils von Militärregierungen regiert werden, die durch Staatsstreiche an die Macht gekommen sind,...

Burkina Faso: Die Auflösung von mehr als hundert NGOs und Vereinen zeugt von einem verschärften Vorgehen gegen die Zivilgesellschaft

Als Reaktion auf die Ankündigung der Auflösung von 118 Nichtregierungsorganisationen und Vereinen in Burkina Faso erklärte Ousmane Diallo, leitender Forscher für den Sahel bei...

Tschad: Online-Petition „Zivilbevölkerung vor Gewalt schützen!“

Im Tschad kommt es immer häufiger zu tödlichen Zusammenstößen zwischen Viehzüchtern und Bauern. Familien werden ausgelöscht, Dörfer niedergebrannt und Zehntausende Menschen leben heute in...

Mosambik: Behörden müssen versuchten Mord an Journalist Carlitos Cadangue unverzüglich untersuchen

05.02.2026   Als Reaktion auf den gestrigen Mordversuch an dem Journalisten Carlitos Candangue durch bewaffnete Männer, die Berichten zufolge Polizeiuniformen trugen, erklärte Tigere Chagutah,...

Gute Neuigkeiten und Erfolge 2. Halbjahr 2025

Auch die zweite Hälfte des Jahres 2025 war keine gute Zeit für die Menschenrechte in der Region Westafrika, gute Nachrichten waren sehr rar gerät....

ANGOLA: Inhaftierter UNTRA-Führer braucht dringend medizinische Versorgung

11. Dezember 2025 Am 28. Juli verhafteten Beamte den Anführer der Nationalen Union für die totale Revolution Angolas (UNTRA) Serrote José de Oliveira, als...

Burkina Faso: Pläne zur Wiedereinführung der Todesstrafe müssen gestoppt werden

Als Reaktion auf die Ankündigung vom 4. Dezember, dass die Regierung von Burkina Faso beschlossen hat, die Todesstrafe sieben Jahre nach ihrer Abschaffung für...

Briefe gegen das Vergessen – Guinea – Oumar Sylla und Mamadou Billo Bah

Oumar Sylla (auch bekannt als Foniké Menguè) und Mamadou Billo Bah sind seit über einem Jahr „verschwunden“. Bewaffnete Männer nahmen die beiden Aktivisten und...

Tschad: Tödliche Zusammenstöße zwischen Hirten und Bauern

Tschad: Behörden versäumen es, tödliche Zusammenstöße zwischen Hirten und Bauern inmitten der Klimakrise zu bekämpfen  Die tschadischen Behörden haben es versäumt, die Opfer bewaffneter...

Mali: Behörden müssen den ehemaligen Premierminister Moussa Mara unverzüglich freilassen

Die Verurteilung und Bestrafung des ehemaligen malischen Premierministers Moussa Mara zu zwei Jahren Haft, von denen ein Jahr obligatorisch ist, und einer Geldstrafe von...

Tschad: Niederschlagung von Demonstrationen mit mindestens 50 Toten und 300 Verletzten

Am 20. Oktober 2022 fanden in N’Djamena und anderen Teilen des Landes Demonstrationen gegen die Verlängerung der politischen Transitionsphase um zwei weitere Jahre und für die Übergabe der Macht an die Zivilbevölkerung statt. Hunderte Menschen versammelten sich nach einem Aufruf mehrerer Oppositionsparteien und Organisationen der Zivilgesellschaft. Der Premierminister gab die vorläufige Zahl der Toten mit Weiterlesen

Sexualisierte Gewalt in Guinea

Lange Zeit waren Vergewaltigungen in Guinea ein Tabuthema, doch in den letzten Jahren rückt das Thema sexualisierte Gewalt immer mehr in die Öffentlichkeit. Hohe Zahlen, hohe Dunkelziffer Im Jahr 2021 haben die zuständigen guineischen Behörden mehr als 500 Fälle von Vergewaltigung registriert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es eine sehr hohe Anzahl nicht registrierter Weiterlesen

Teilerfolg in Guinea: Prozessauftakt zu Stadion-Massaker

13 Jahre nach dem Stadion-Massaker in Conakry wurde nun der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter eröffnet. Für die Opfer und ihre Angehörigen zählt nun: Es muss ein faires Verfahren in Anwesenheit aller Angeklagten werden! Am 28. September 2009 hatte eine Koalition aus politischen Parteien, Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu einer friedlichen Demonstration im Stadion von Weiterlesen

Amnesty International beim ECOWAS-Parlament

Bei der letzten Sitzung des Parlaments der ECOWAS (Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft) hat Amnesty International einen Bericht zu Menschenrechtsverletzungen in der Region eingebracht. Dabei wurden die folgenden Punkte thematisiert. Die Menschenrechtsverletzungen bestehen insbesondere vor dem Hintergrund des Fortbestehens der Konfliktsituationen in der Region und die damit einhergehenden Unsicherheiten in der Bevölkerung. Es kam vermehrt zu Völkerrechtsverbrechen, wobei Weiterlesen

Abschaffung der Todesstrafe in Ghana: 1000 Unterschriften an Parlamentssprecher überreicht

Übergabe von Petitionen in Ghana

Die Abschaffung der Todesstrafe in Ghana ist spätestens seit 2017 ein wichtiges Thema für die Amnestysektion Ghana und die zu Ghana arbeitenden Gruppen. Damals hatte Amensty einen Bericht zu diesem Thema veröffentlicht: Locked up and forgotten: The need to abolish the death penalty in Ghana. Vollstreckt werden Todesurteile seit 1983 nicht mehr. Problematisch ist jedoch, dass Weiterlesen

Angola: Rechtswidrige Tötungen, willkürliche Verhaftungen und Hunger bestimmen den Wahlkampf

Angola sieht sich im Vorfeld der Wahlen vom 24. August mit einem beispiellosen harten Vorgehen gegen die Menschenrechte konfrontiert, darunter rechtswidrige Tötungen und willkürliche Verhaftungen. Im neuen Briefing Make the vote meaningful for human rights observance: Human rights manifesto for Angola ahead of the 2022 general election beschreibt Amnesty International, wie die angolanischen Behörden ihr Weiterlesen

Sierra Leone: Todesfälle bei Protesten müssen aufgeklärt werden

Bei Protesten gegen die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten sind in Sierra Leone am 10. August 2022 Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden haben Untersuchungen angekündigt, um die Vorfälle aufzuklären. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung. Amnesty International fordert, die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit dieser Untersuchungen sicherzustellen, um die genauen Umstände für die Todesfälle aufzuklären und die Weiterlesen

Guinea: Übergangsregierung missachtet Menschenrechte

Amnesty International ist besorgt angesichts von Menschenrechtsverletzungen durch die Übergangsregierung, die seit dem Staatsstreich vom 5. September 2021 in Guinea an der Macht ist. Verbot von Versammlungen Bereits im Mai 2022 untersagte die Übergangsregierung alle Demonstrationen im öffentlichen Raum, die den sozialen Frieden oder den Zeitplan für die Übergangsphase stören könnten, obwohl das Recht, sich Weiterlesen