Amnestsy Jahresbericht 2025/2026

Jedes Jahr veröffentlicht Amnesty International den Jahresbericht. Auch zu den Ländern, zu denen der Regionalverbund Afrika arbeitet, wurde der Jahresbericht wieder veröffentlicht, inklusive kurzen...

Westafrikanische Staaten müssen sich weigern sich an der Abschiebung in Drittstaaten durch die USA mitschuldig zu machen

Von Marceau Sivieude, Regionaldirektor von Amnesty International für West- und Zentralafrika, und Tigere Chagutah, Regionaldirektor von Amnesty International für Ost- und Südafrika Am 12....

Burkina Faso/Mali/Niger: Der Austritt aus dem Römischen Statut zementiert die Straflosigkeit

Als Reaktion auf die Entscheidung von Burkina Faso, Mali und Niger, formelle Kündigungserklärungen zum Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs einzureichen, erklärte Marceau Sivieude, Regionaldirektor...

Burkina Faso: Der bekannte Journalist Serge Oulon gilt seit zwei Jahren als gewaltsam verschwunden

Die Behörden von Burkina Faso sollten dringend Rechenschaft über den Journalisten Serge Oulon ablegen, der vor zwei Jahren von staatlichen Sicherheitskräften gewaltsam verschleppt wurde,...

Côte d’Ivoire: „Bis zu meinem Tod werde ich für die Meinungsfreiheit kämpfen“

Guillaume Konan, bekannt als Kajeem, ist ein Sänger und Songwriter, der in Abobo, einem Stadtteil von Abidjan, der Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste, aufgewachsen ist. Der...

Afrika: Zahlreiche diskriminierende Gesetze schüren Hass gegen LGBTI+

Amnesty International hat zuletzt 2024 in einer ausführlichen Analyse dokumentiert, wie in zwölf afrikanischen Ländern verstärkt Gesetze als Unterdrückungsinstrumente gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans...

Mali: Die GSIM muss das humanitäre Völkerrecht einhalten und die Sicherheit der Zivilbevölkerung gewährleisten, während Bamako belagert wird

Die anhaltende Belagerung von Bamako hat inakzeptable Folgen für die Bewegungsfreiheit der Zivilbevölkerung und könnte zu schwerwiegenden Verletzungen ihres Rechts auf Ernährungssicherheit, Gesundheit und...

Mali: Die Behörden müssen unverzüglich Informationen über das Schicksal und den Verbleib des Anwalts und pro-demokratischen Politikers Mountaga Tall herausgeben.

Als Reaktion auf das Verschwinden des malischen Anwalts und führenden Oppositionspolitikers Mountaga Tall in den frühen Morgenstunden des 3. Mai erklärte Ousmane Diallo, leitender...

Journalisten im zentralen Sahel: „Wir befinden uns in einem dunklen Loch“

Burkina Faso, Mali und Niger, die Länder der Zentralen Sahelzone, die jeweils von Militärregierungen regiert werden, die durch Staatsstreiche an die Macht gekommen sind,...

Burkina Faso: Die Auflösung von mehr als hundert NGOs und Vereinen zeugt von einem verschärften Vorgehen gegen die Zivilgesellschaft

Als Reaktion auf die Ankündigung der Auflösung von 118 Nichtregierungsorganisationen und Vereinen in Burkina Faso erklärte Ousmane Diallo, leitender Forscher für den Sahel bei...

Menschenrechtsverteidiger Baradine Berdei Targuio ist frei

Der Menschenrechtsverteidiger Baradine Berdei Targuio war am 24. Januar 2020 in seinem Haus in N`Djamena festgenommen und von den Behörden der Cyberkriminalität und des Waffenbesitzes beschuldigt worden.  Am 18. Februar 2021 wurde er dann vom Strafgericht zu drei Jahren Gefängnis ohne Bewährung sowie zur Zahlung einer Geldstrafe wegen „Verstoßes gegen die verfassungsmäßige Ordnung“ verurteilt. Am 10. Weiterlesen

Niger: Verurteilung von investigativen Journalist_innen

Am 3. Januar 2022 wurden zwei investigative Journalist_innen in Niger verurteilt, da sie die Ergebnisse eines Berichts über organisierte Kriminalität veröffentlicht haben. Samia Sabou wurde zu einer Strafe von einem Monat Haft verurteilt, der Journalist Moussa Aksar wurde zu zwei Monaten Haft verurteilt. Beide Haftstrafen wurden auf Bewährung ausgesprochen, außerdem wurde eine Geldstrafe verhängt. Die Weiterlesen

Guinea: sexuelle Gewalt bekämpfen

In nur acht Tagen gab es in Guinea mehrere Fälle von sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen – zum Teil mit Todesfolge. Zwischen dem 25.11. und dem 2.12.2021 wurden sexuelle Übergriffe auf sechs Mädchen zwischen drei und 16 Jahren sowie auf eine Frau gemeldet. Mehrere von ihnen wurden vergewaltigt und zwei der Mädchen starben. Amnesty International und Weiterlesen

Angola: Konferenz zu Klimakrise, Ernährungsunsicherheit und Landraub in Angola

Am 03. und 04. November 2021 findet in Berlin die jährliche Herbsttagung der Angola-Runde deutscher Nichtregierungsorganisationen statt, dieses Jahr mit dem Thema „Globale Klimakrise, lokale Umweltsünden und Landraub in Angola. Antworten auf den Hunger“. Weitere Informationen zum Programm der Tagung findet ihr hier.
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Eine Teilnahme ist nur noch online möglich. Anmeldungen bitte unter info@amnesty-westafrika.de.

Gambia: Repressive Gesetze aufheben

In Gambia sind trotz der Verpflichtung der Behörden zur Wahrung der Menschenrechte immer noch Gesetze in Kraft, die die Versammlungs- und Meinungsfreiheit einschränken. Diese Gesetze verstoßen gegen nationale und internationale Menschenrechtsbestimmungen. Handeln Sie jetzt und fordern Sie die gambische Nationalversammlung auf, Abschnitt 5 des Gesetzes über die öffentliche Ordnung und alle restriktiven Strafbestimmungen so schnell Weiterlesen

Guinea: Oumar Sylla freigelassen

Oumar Sylla, auch bekannt als Foniké Mengué, wurde am 7. September aus dem Gefängnis von Conakry freigelassen. Im Zuge des Militärputsches am 5. September 2021 hatten die neuen Machthaber_innen die Generalstaatsanwaltschaft angewiesen, seine Freilassung zu veranlassen. Der Demokratie-Aktivist war am 29. September 2020 in der guineischen Hauptstadt Conakry festgenommen und inhaftiert worden. Am 10. Juni 2021 Weiterlesen

Togo: Spyware gegen Menschenrechtsaktivist_in eingesetzt

Eine Untersuchung von Amnesty hat gezeigt, dass ein Menschenrechtsverteidiger in Togo von Hackern ausspioniert wurde. Dies ist nicht nur ein Eingriff in die Privatsphäre, sondern stellt auch eine Gefahr für die Sicherheit dar, wenn Behörden oder Regierungsmitglieder an persönliche Informationen gelangen. Diese Bedrohungen sind scheinbar unsichtbar, werden aber immer mehr zur Einschränkung und Verletzung von Weiterlesen

Stadion-Massaker in Guinea: zwölf Jahre Straflosigkeit

Protestors raising fists

Auch zwölf Jahre nach dem Massaker vom 28.9.2009 wurden die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen. Damals wurden mehr als 150 Personen außergerichtlich hingerichtet, über 1500 verletzt und viele Frauen öffentlich vergewaltigt, als die Sicherheitskräfte eine friedliche Demonstration gegen die autoritäre Regierung des damaligen Präsidenten Camara gewaltsam beendeten. Amnesty International fordert gemeinsam mit fünf weiteren Organisationen, Weiterlesen