Mali: Aktivistin und Aktivist freilassen

Am 17. August wurden Rokiatou Doumbia und Ras Bath zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Sie müssen davon sieben Jahre im Gefängnis verbringen. Drei Jahre...

Urgent Action: Rokiatou Doumbia: Write for Rights 2026

Rokiatou Doumbia ist Unternehmerin, Aktivistin und Social-Media-Influencerin, die für ihren Mut und ihre unverblümte Art bekannt ist. Über TikTok schuf sie einen Raum, in...

„Ich habe diese Ehe abgelehnt“ Lernen Sie westafrikanische Frauen kennen, die für ihr Recht auf Bildung gekämpft haben

In Westafrika werden viele Mädchen zu Beginn des neuen Schulhalbjahres fehlen, weil sie in den Ferien verheiratet wurden. Kinderheirat kann sowohl Ursache als auch...

Amnestsy Jahresbericht 2025/2026

Jedes Jahr veröffentlicht Amnesty International den Jahresbericht. Auch zu den Ländern, zu denen der Regionalverbund Afrika arbeitet, wurde der Jahresbericht wieder veröffentlicht, inklusive kurzen...

Westafrikanische Staaten müssen sich weigern sich an der Abschiebung in Drittstaaten durch die USA mitschuldig zu machen

Von Marceau Sivieude, Regionaldirektor von Amnesty International für West- und Zentralafrika, und Tigere Chagutah, Regionaldirektor von Amnesty International für Ost- und Südafrika Am 12....

Burkina Faso/Mali/Niger: Der Austritt aus dem Römischen Statut zementiert die Straflosigkeit

Als Reaktion auf die Entscheidung von Burkina Faso, Mali und Niger, formelle Kündigungserklärungen zum Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs einzureichen, erklärte Marceau Sivieude, Regionaldirektor...

Burkina Faso: Der bekannte Journalist Serge Oulon gilt seit zwei Jahren als gewaltsam verschwunden

Die Behörden von Burkina Faso sollten dringend Rechenschaft über den Journalisten Serge Oulon ablegen, der vor zwei Jahren von staatlichen Sicherheitskräften gewaltsam verschleppt wurde,...

Côte d’Ivoire: „Bis zu meinem Tod werde ich für die Meinungsfreiheit kämpfen“

Guillaume Konan, bekannt als Kajeem, ist ein Sänger und Songwriter, der in Abobo, einem Stadtteil von Abidjan, der Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste, aufgewachsen ist. Der...

Afrika: Zahlreiche diskriminierende Gesetze schüren Hass gegen LGBTI+

Amnesty International hat zuletzt 2024 in einer ausführlichen Analyse dokumentiert, wie in zwölf afrikanischen Ländern verstärkt Gesetze als Unterdrückungsinstrumente gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans...

Mali: Die GSIM muss das humanitäre Völkerrecht einhalten und die Sicherheit der Zivilbevölkerung gewährleisten, während Bamako belagert wird

Die anhaltende Belagerung von Bamako hat inakzeptable Folgen für die Bewegungsfreiheit der Zivilbevölkerung und könnte zu schwerwiegenden Verletzungen ihres Rechts auf Ernährungssicherheit, Gesundheit und...

Angola: Zwischen Tränengas, Kugeln und Schlagstöcken – Angolas Unterdrückung von Demonstrierenden

[ENGLISH] Angolas Sicherheitskräfte unterdrücken seit langem friedliche Demonstrationen mit übermäßiger und unnötiger Gewalt, was zu unrechtmäßigen Tötungen, willkürlichen Verhaftungen und schweren Verletzungen führt. Unser neu veröffentlichter Bericht – Teil der Protect the Protest-Kampagne –dokumentiert die gewaltsame Unterdrückung der Proteste von November 2020 bis Juni 2023 und deckt ein systematisches Muster von Menschenrechtsverletzungen auf. Den gesamten Weiterlesen

MOSAMBIK: Menschenrechtsverletzungen müssen aufgeklärt werden

Behörden müssen Berichte über mehr als 300 ungesetzliche Tötungen während der Niederschlagung von Protesten nach den Wahlen untersuchen BERLIN, 03.03.2025 – Amnesty International fordert die mosambikanische Regierung unter der Führung der Frelimo auf, die Berichte über weit verbreitete Menschenrechtsverletzungen während der anhaltenden Niederschlagung der Proteste nach den umstrittenen nationalen Wahlen zu untersuchen und die Ergebnisse Weiterlesen

Niger: Neue Anklagen gegen Menschenrechtler

Am 3. Januar 2025 wurden zwei weitere Anklagen gegen den Menschenrechtsverteidiger  Moussa Tchangari erhoben. Er wurde wegen „Verletzung der Landesverteidigung“ und „nachrichtendienstlicher Tätigkeit mit feindlichen Ländern“ angeklagt und in das Gefängnis von Filingué überführt. Am 3. Dezember 2024 war Moussa Tchangari festgenommen worden, sein Schicksal und sein Verbleib waren zwei Tage lang nicht bekannt. Am Weiterlesen

Kamerun: Dorgelesse Nguessan ist endlich wieder in Freiheit

Die Kamerunerin Dorgelesse Nguessan hatte sich 2020 friedlich an einem Protest beteiligt und kam dafür vier Jahre in Haft. Am 16. Januar 2025 wurde die alleinerziehende Mutter und Friseurin endlich freigelassen. Amnesty hatte sich lange für sie eingesetzt – unter anderem im Rahmen des Briefmarathons 2022. Herzlichen Dank an alle, die bei unseren Appell-Aktionen für die Freilassung von Weiterlesen

Ghana: Gesetz zur Bekämpfung von „Hexenverfolgungen“ notwendig

In Ghana werden immer wieder Menschen, vor allem ältere Frauen, von ihren Familien oder sonstigen Gemeindeangehörigen, der Hexerei beschuldigt. Die Anschuldigungen beruhen dabei häufig auf Aberglauben und Missverständnissen. Wenn etwa jemand in der Gemeinde von Krankheit, Tod oder Missernten betroffen ist, werden ältere Frauen häufig für das Unglück verantwortlich gemacht. Immer wieder sind auch Personen, Weiterlesen

Erfolge und gute Nachrichten im Jahr 2024

In vielen der Länder, zu denen der Regionalverbund arbeitet, gab es heftige Menschenrechtsverstöße und Einschränkungen. Aber es gab auch Erfolge und gute Nachrichten. Diese sind hier auf der Seite zusammengefasst. Senegal: Die senegalesischen Behörden haben mehr als 600 Personen freigelassen, die festgenommen worden waren, weil sie an Demonstrationen teilgenommen oder dazu aufgerufen hatten oder weil Weiterlesen

Niger: Urgent Action – Menschrechtler Moussa Tchangari inhaftiert

Am 3. Dezember 2024 wurde der Menschenrechtsverteidiger Moussa Tchangari, Generalsekretär der zivilgesellschaftlichen Organisation „Alternatives Espaces Citoyens – AEC“, in Niamey, der Hauptstadt Nigers, festgenommen. Er befand sich in seiner Wohnung, als mindestens drei bewaffnete Männer in Zivil, die sich als Polizisten ausgaben, ihn festnahmen. Fast zwei Tage wusste niemand, wo sich Moussa Tchangari befand. Am Weiterlesen

Guinea: Die Behörden müssen eine unabhängige und unparteiische Untersuchung des Vorfalls im Stadion von Nzérékorédurchführen

Zwei Wochen nach dem Tod Dutzender Menschen bei einem Fußballspiel in Nzérékoré am 1. Dezember müssen die guineischen Behörden eine unabhängige und unparteiische Untersuchung der Todesursachen durchführen und das Recht auf freie Meinungsäußerung garantieren, so Amnesty International heute. „Das derzeitige Schweigen der Regierung, gepaart mit der Einschränkung des Internetzugangs in der Stadt, lässt zu Recht Weiterlesen