Burkina Faso: Der bekannte Journalist Serge Oulon gilt seit zwei Jahren als gewaltsam verschwunden

Die Behörden von Burkina Faso sollten dringend Rechenschaft über den Journalisten Serge Oulon ablegen, der vor zwei Jahren von staatlichen Sicherheitskräften gewaltsam verschleppt wurde,...

Côte d’Ivoire: „Bis zu meinem Tod werde ich für die Meinungsfreiheit kämpfen“

Guillaume Konan, bekannt als Kajeem, ist ein Sänger und Songwriter, der in Abobo, einem Stadtteil von Abidjan, der Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste, aufgewachsen ist. Der...

Afrika: Zahlreiche diskriminierende Gesetze schüren Hass gegen LGBTI+

Amnesty International hat zuletzt 2024 in einer ausführlichen Analyse dokumentiert, wie in zwölf afrikanischen Ländern verstärkt Gesetze als Unterdrückungsinstrumente gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans...

Mali: Die GSIM muss das humanitäre Völkerrecht einhalten und die Sicherheit der Zivilbevölkerung gewährleisten, während Bamako belagert wird

Die anhaltende Belagerung von Bamako hat inakzeptable Folgen für die Bewegungsfreiheit der Zivilbevölkerung und könnte zu schwerwiegenden Verletzungen ihres Rechts auf Ernährungssicherheit, Gesundheit und...

Mali: Die Behörden müssen unverzüglich Informationen über das Schicksal und den Verbleib des Anwalts und pro-demokratischen Politikers Mountaga Tall herausgeben.

Als Reaktion auf das Verschwinden des malischen Anwalts und führenden Oppositionspolitikers Mountaga Tall in den frühen Morgenstunden des 3. Mai erklärte Ousmane Diallo, leitender...

Journalisten im zentralen Sahel: „Wir befinden uns in einem dunklen Loch“

Burkina Faso, Mali und Niger, die Länder der Zentralen Sahelzone, die jeweils von Militärregierungen regiert werden, die durch Staatsstreiche an die Macht gekommen sind,...

Burkina Faso: Die Auflösung von mehr als hundert NGOs und Vereinen zeugt von einem verschärften Vorgehen gegen die Zivilgesellschaft

Als Reaktion auf die Ankündigung der Auflösung von 118 Nichtregierungsorganisationen und Vereinen in Burkina Faso erklärte Ousmane Diallo, leitender Forscher für den Sahel bei...

Tschad: Online-Petition „Zivilbevölkerung vor Gewalt schützen!“

Im Tschad kommt es immer häufiger zu tödlichen Zusammenstößen zwischen Viehzüchtern und Bauern. Familien werden ausgelöscht, Dörfer niedergebrannt und Zehntausende Menschen leben heute in...

Mosambik: Behörden müssen versuchten Mord an Journalist Carlitos Cadangue unverzüglich untersuchen

05.02.2026   Als Reaktion auf den gestrigen Mordversuch an dem Journalisten Carlitos Candangue durch bewaffnete Männer, die Berichten zufolge Polizeiuniformen trugen, erklärte Tigere Chagutah,...

Gute Neuigkeiten und Erfolge 2. Halbjahr 2025

Auch die zweite Hälfte des Jahres 2025 war keine gute Zeit für die Menschenrechte in der Region Westafrika, gute Nachrichten waren sehr rar gerät....

Ausschreitungen nach Wahl in Guinea

Nach der Präsidentschaftswahl in Guinea kam es zu Ausschreitungen. Augenzeugenberichte sowie von Amnesty International authentifizierte und analysierte Satellitenbilder und Videos belegen, dass die Verteidigungs- und Sicherheitskräfte in Guinea scharfe Munition gegen Demonstrierende einsetzen. Zum Teil sind Wohnungen und Privateigentum zerstört worden. Internet- und Telefonverbindungen waren am 23. und 24. Oktober gestört oder unterbrochen. Zudem wurde Weiterlesen

Urgent Action: Aktivist erneut in Haft

Der Demokratie-Aktivist Oumar Sylla wurde nur einen Monat nach seiner Freilassung erneut festgenommen und willkürlich inhaftiert. Er war am 29. September 2020 mit einem Freund auf einem Motorrad unterwegs, um Protestierende zu mobilisieren, als er von Beamt_innen in Zivilkleidung festgenommen wurde. Er weigerte sich, den Polizist_innen zu folgen, da sie keinen Haftbefehl vorweisen konnten. Trotzdem Weiterlesen

Polizeigewalt vor Präsidentschaftswahl in Guinea

A policeman stands along the "axis of democracy" as protests broke out in Conakry on February 29, 2020. - Guinea's President Alpha Conde announced on February 28, 2020 a "slight postponement" of March 1's referendum on whether to adopt a new constitution, following mounting international criticism over the poll's fairness.

Der Amnesty-Bericht „Marcher et Mourir. Urgence de justice pour les victimes de répression des manifestations en Guinée“ zeigt, wie zwischen Oktober 2019 und Juli 2020 systematisch Gewalt eingesetzt wurde, um Proteste zu unterdrücken. Dabei sind mindestens 50 Personen ums Leben gekommen und ca. 200 verletzt worden, von denen einige noch immer unter den schweren Folgen Weiterlesen

Mosambik: Drei Jahre der Gewalt in Cabo Delgado #INVESTIGATECABODELGADO

Ankunft von Flüchtlingen im Bezirk Metuge ©EstacioValoi

Seit Oktober 2017 verübt die bewaffnete Gruppe al-Shabaab in der mosambikanischen Provinz Cabo Delgado brutale Gewalttaten. Die Behörden haben bisher darin versagt, mutmaßliche Verantwortliche vor Gericht zu stellen und die Straflosigkeit zu beenden. Recherchen von Amnesty International belegen nun, dass auch die mosambikanischen Sicherheitskräfte in ihrem Kampf gegen al-Shabaab für schwere Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind. Sie Weiterlesen

Mosambik: Häusliche Gewalt darf nicht straflos bleiben

Der Angreifer der Feministin Josina Machel war der Anwendung physischer und psychischer Gewalt schuldig gesprochen worden. Am 12. Juni 2020 hob die zweite Berufungskammer des Strafgerichts in Maputo den Schuldspruch jedoch auf. Am 5. August legte Josina Machel gegen diese Entscheidung Rechtsmittel ein. Nun muss der Oberste Gerichtshof entscheiden. Hier findet ihr weitere Informationen und Weiterlesen

Aktion verlängert: Aktivist in Guinea weiterhin in Haft

Saïkou Yaya Diallo, der für die rechtlichen Belange der Nationalen Front zur Verteidigung der guineischen Verfassung (FNDC) zuständig ist, wird trotz zweier Freilassungsanordnungen nach wie vor willkürlich in Haft gehalten. Er ist allein aufgrund konstruierter Anklagen in der Hauptstadt Conakry in Haft. Saïkou Yaya Diallo leidet an Diabetes und ist aufgrund der Covid-19-Pandemie in erhöhter Weiterlesen

Verleumdungskampagne gegen Bischof in Mosambik beenden

Bischof Don Luis Fernando Lisboa aus der Stadt Pemba ist Ziel einer andauernden Verleumdungskampagne, um seine Menschenrechtsarbeit in der Provinz Cabo Delgado zu untergraben und zu delegitimieren. Präsident Nyusi und Unterstützer_innen der Regierung haben Bischof Lisboa bei ihrer Kritik an Dissident_innen indirekt und namentlich genannt. Die Behörden müssen sicherstellen, dass Bischof Lisboa seine legitime Arbeit Weiterlesen

Polizeigewalt in Angola beenden

Polizeikräfte in Angola haben bei der Durchsetzung von COVID-19-Ausgangsbeschränkungen zwischen Mai und Juli 2020 mindestens sieben Menschen getötet. Das zeigt eine gemeinsame Untersuchung von Amnesty International und der angolanischen Menschenrechtsorganisation OMUNGA. Fußball spielen, singen und einige Tanzschritte einüben – das waren die Pläne von Kilson und seinen Freund_innen, als sie sich an jenem Freitagmorgen auf Weiterlesen